Betonhärtung

Wärmebehandlung von Beton mit abacus-Heizsystemen

Eine Erhöhung der Betonfrühfestigkeit kann erreicht werden durch:

  • Verwendung frühhoch fester Zemente
  • Möglichst niedriger Wasserzementwerte
  • Einsatz von beschleunigenden Zusätzen
  • Anwendung von Wärme

Die Festigkeitsentwicklung im Beton ist sehr stark von der Temperatur abhängig. Die Abhängigkeit der Druckfestigkeit von der Temperatur gilt im großen und ganzen für alle Betone.

Beton - Betonhärtung

Anwendung von Wärme

Wärme kann Beton auf zwei Arten zugeführt werden:

  • Möglichst niedriger Wasserzementwerte
  • Einsatz von beschleunigenden Zusätzen

Bei Direktbeheizung besteht die Gefahr der unkontrollierten Austrocknung der Betonoberfläche. Daher ist in fast allen Fällen die Beheizung des Betons indirekt über die Schalung zu empfehlen.

 

Passive Beheizung

Unter passiver Beheizung verstehen wir die Erwärmung der Schalung auf 40°-50°C. Hier wird lediglich verhindert, daß die Hydrationswärme des Betons in die Schalung verloren geht. Es erfolgt keine echte zusätzliche Aufheizung des Betons, sondern es wird lediglich eine Abkühlung verhindert.

 

Aktive Beheizung

Bei der aktiven Beheizung wird der Beton auf Temperaturen von 60°C- max. 100°C erwärmt. Die Beheizung erfolgt stufenweise:

  • Erwärmung der Schalung auf ca. 50°C
  • Aufbringen des Betons
  • Auheizen bis max. 100°C
  • Halten der Temperatur bis zur Abhebefestigkeit

 

Infrarotstrahlung

(Wellenlänge 0,8-4,0um)

  • dezentral (niedrige Investitionen, erweiterbar)
  • sehr gute Energieausnutzung (>80%)
  • praktisch keine Trägheit gut regelbar
  • fest installiert

 

Heißluft

  • dezentral
  • mäßige Energieausnutzung
  • geringe Trägheit
  • mobil einsetzbar
  • nahezu überall nachträglich einbaubar
  • sehr niedrige Investitionskosten